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rating-fachkraft:liquiditaet [2016/09/07 11:27] (aktuell)
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 +===== Liquidität =====
  
 +Ein Kreditinstitut muss wie jedes andere Unternehmen stets in der Lage 
 +sein, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Ausreichende ​
 +Flüssigkeit – in der Fachsprache "​Liquidität"​ – ist für Geldinstitute ​
 +geradezu eine Lebensfrage. Das Problem für die Banken besteht darin, ​
 +einerseits die Gelder, die ihnen als Einlagen anvertraut sind, rentabel ​
 +anzulegen, um den Sparern und sonstigen Kontoinhabern angemessene ​
 +Zinsen zahlen zu können, andererseits müssen die Institute stets mit der 
 +Möglichkeit rechnen, dass hohe Einlagesummen von heute auf morgen ​
 +abgezogen werden. ​
 +
 +
 +Für die nötige Liquidität sorgen die Banken, indem sie einen Teil ihrer 
 +Mittel als Barreserve oder täglich fällige Anlage am in- und ausländischen ​
 +Geldmarkt halten. Ein weiterer Teil wird in Handelswechseln,​ Schatzwechseln ​
 +und ähnlichen kürzerfristigen Titeln angelegt, die jederzeit an die 
 +Bundesbank verkauft werden können. ​
 +
 +
 +Festverzinsliche Wertpapiere,​ die ebenfalls von den Geldinstituten ​
 +erworben werden, lassen sich bei der Bundesbank beleihen. Aber auch 
 +bei den herausgegebenen Krediten muss eine Bank neben der 
 +Rentabilität und Sicherheit auf den Liquiditätsgrad,​ also auf die Staffelung ​
 +der Fälligkeiten,​ achten. Die Zahlungsfähigkeit der Geldinstitute wird von 
 +der staatlichen Bankenaufsicht laufend überwacht. ​
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 +[[http://​www.fernschule-weber.de/​lehrgang/​rating/​index.htm| >>​Weiterbildung Rating-Fachkraft IHK<< ]]